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Vitamin B6 - Pyridoxin

Vitamin B6 beteiligt sich im Körper von Mensch und Tier an über 100 enzymatischen Reaktionen vor allem im Bereich der Aminosäurensynthese. Ohne Pyridoxin stockt die Herstellung und Umwandlung von Proteinen. Ein Vitamin B6-Mangel kann unter anderem zu folgenden Symptomen führen:

- Hautentzündungen (Dermatitis)
- Blutarmut (Anämie)
- Nervendegeneration (Ataxie)
- Krampfanfälle (Epilepsie)

Intensiv diskutiert wird der Einsatz von Pyridoxin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Einsatz von Vitamin B6 in Kombination mit Folsäure und Vitamin B12 erhöhte Homocysteinspiegel zu senken vermag. Die D.A.CH.- Liga Homocystein fordert deshalb eine rechtzeige Supplementierung mit Vitamin B6 (1). Auch die Einnahme verschiedener Medikamente, unter anderem Diuretika oder Theophyllin, kann zu Mangelzuständen führen.

1. O. Stanger, W. Herrmann, K. Pietrzik, B. Fowler, J. Geisel, J. Dierkes, M. Weger: Konsensuspapier der D.A.CH.-Liga Homocystein über den rationellen klinischen Umgang mit Homocystein, Folsäure und B-Vitaminen bei kardiovaskulären und thrombotischen Erkrankungen – Richtlinien und Empfehlungen. In: Journal für Kardiologie, 2003, Okt. (5): S. 190 - 199. http://www.imd-oderland.de/filesv/ journalkardiologie.pdf